Mit Rang zwei für Lars Forster und Rang drei für Vital Albin zeigte das Team Thömus maxon beim Fullgaz MTB Race im deutschen Obergessertshausen eine starke Leistung unter extremen Bedingungen. In einem von Kälte, Nässe und tiefem Schlamm geprägten Rennen überzeugte insbesondere ein offensiv fahrender Vital Albin, während Forster mit einer starken Schlussrunde noch aufs Podest vorstiess.
Bereits im ersten Renndrittel im zur UCI Continental Series zählenden Rennen setzte sich eine sechsköpfige Spitzengruppe ab – mit dabei alle drei Fahrer des Teams Thömus maxon: Lars Forster, Vital Albin und Mathias Flückiger. Während Flückiger jedoch nicht seinen besten Tag erwischte und nach Rennhälfte zurückfiel, konnte er sich dennoch auf Rang sechs behaupten.
Albin als Aktivposten
An der Spitze entwickelte sich ein intensives Rennen. Vital Albin präsentierte sich äusserst aktiv und suchte immer wieder die Offensive. Gemeinsam mit dem letztjährigen U23-Weltmeister Finn Treudler ging er in die Schlussrunde. Albin, der klar auf den Sieg aus war, musste jedoch Treudler nach einer Attacke ziehen lassen.
Von hinten arbeitete sich unterdessen Lars Forster kontinuierlich nach vorne. Trotz Schwierigkeiten in den Anstiegen zu Rennbeginn machte er insbesondere in den Abfahrten Zeit gut und steigerte sich im Verlauf des Rennens deutlich. In der Schlussrunde konnte er nochmals zulegen und Albin kurz vor dem Ziel noch überholen. Forster belegte damit Rang zwei, Albin wurde Dritter.
Forster: «Je länger umso besser»
«Ich hatte zu Beginn des Rennens in den Anstiegen Mühe. In den Abfahrten hatte ich Spass und konnte immer wieder Zeit gut machen. Je länger das Rennen ging, umso besser fühlte ich mich. So konnte ich am Ende nochmals zulegen und Vital noch überholen», sagte Forster im Ziel.
Auch Vital Albin zog ein positives Fazit: «Ich fühle mich wirklich gut und habe heute um den Sieg gekämpft. Ganz zum Schluss konnte ich gegen Finn (Treudler) nichts entgegenhalten und fiel noch zurück. Dritter ist aber ein super Ergebnis.» Mit zwei Podestplätzen unterstreicht das Team Thömus maxon seine starke Frühform und blickt optimistisch auf die kommenden Rennen.

