Überragender Auftritt von Thömus maxon beim Marlene Südtirol Sunshine Race: Mathias Flückiger siegt vor Teamkollege Lars Forster, während Alessandra Keller bei ihrem XCO-Comeback Rang zwei einfährt. Mit Vital Albin auf Platz sieben unterstreicht das Team seine geschlossene Stärke.
Die traditionelle Strecke des Marlene Südtirol Sunshine Race verlangte den Fahrerinnen und Fahrern mit langen Anstiegen, technischen Passagen und staubigen Bedingungen alles ab. Trotz des selektiven Parcours entwickelte sich ein überraschend taktisches Rennen, das lange offenblieb.
Flückiger entscheidet taktisches Rennen spät für sich
Die drei Männer von Thömus maxon kontrollierten das Geschehen über weite Strecken von der Spitze aus. Erst im letzten Anstieg der Schlussrunde setzte Mathias Flückiger die entscheidende Attacke. Mit einer kleinen Lücke ging er in die lange Abfahrt und brachte seinen Vorsprung souverän ins Ziel.
„Ich hatte einen sehr guten Tag und fühlte mich von Beginn an stark. Dass das Rennen so taktisch blieb, überraschte mich. Umso glücklicher bin ich, dass ich im letzten Anstieg noch die entscheidende Attacke setzen konnte.“
Forster nutzt Chance – Albin in den Top 10
Hinter Flückiger entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Podestplätze. Nachdem Vital Albin in der letzten Abfahrt ein kleiner Fahrfehler unterlief, öffnete sich für Lars Forster die Tür zu Rang zwei. Der Ostschweizer nutzte die Gelegenheit und setzte sich im Sprint gegen Landsmann Fabio Püntener durch.
Albin beendete das Rennen trotz des Missgeschicks auf dem starken siebten Schlussrang.
Keller überzeugt bei XCO-Rückkehr
Bei den Frauen kehrte Alessandra Keller nach ihrer Pause im Anschluss an den Sieg beim Absa Cape Epic eindrücklich in den olympischen Cross-Country zurück. Mit Rang zwei gelang der Innerschweizerin ein vielversprechender Wiedereinstieg in die XCO-Saison. Gewonnen wurde das Rennen von der Österreicherin, Laura Stigger. Nina Graf aus Deutschland wurde dritte.
Das starke Abschneiden in Südtirol bestätigt die hervorragende Frühform des gesamten Teams und setzt ein weiteres Ausrufezeichen im Hinblick auf die kommenden Weltcup-Rennen.

