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Starke Leistungen nicht belohnt

Das Team Thömus maxon blickt auf ein intensives und teilweise vom Pech verfolgtes Weltcup-Wochenende in Pal Arinsal (Andorra) zurück. Trotz starker Form und vielversprechenden Rundenzeiten spiegeln die nackten Zahlen im Klassement das Potenzial der Fahrerinnen und Fahrer nicht vollumfänglich wider. Alessandra Keller sorgte mit dem 7. Platz für das beste Resultat.

Nach einem chaotischen Start und einem Sturz zur Rennhälfte bewies Alessadra Keller grosse Moral und fuhr mit einer starke Aufholjagd noch auf den 7. Rang.

Die Schweizer Meisterin analysiere im Ziel nüchtern: «Ich habe in der Startphase das Hinterrad von Savilia Blunk touchiert und musste vom Rad. Dann war ich ziemlich weit hinten nach der ersten Runde und musste eine Aufholjagd starten. Dazu kam ein selbstverschuldeter Sturz in der dritten Runde. Danach versuchte ich einfach, mein Pacing zu finden. Eigentlich bin ich zufrieden mit meiner Leistung, denn es war ein ziemlich missglücktes Rennen. Und dennoch erreichte ich den 7. Rang.»

Vital Albin solide, Defekt bremst Mathias Flückiger aus

Vital Albin erwischte einen soliden Start aus der ersten Reihe und lieferte ein gewohnt kämpferisches Rennen ab. Er überquerte die Ziellinie auf dem guten 18. Position und blickt bereits nach vorne: «Über das ganze Rennen hinweg habe ich ziemlich gelitten, war stetig zwischen Platz 15 und 20. Ich bin nicht enttäuscht über den 18. Rang. Das ist sehr solide und ich freue mich auf die Schweizer Meisterschaften nächstes Weekend in Leysin.»

Für Mathias Flückiger wäre ein Top-15-Platz absolut in Reichweite gewesen. Ein technischer Defekt zur Rennhälfte kostete viel Zeit und warf den Berner weit zurück. Dass er das Rennen dennoch auf Platz 25 beendete und dabei starke Rundenzeiten ablieferte, stimmt zuversichtlich.

Weiterhin nicht wie gewünscht auf Touren kommt Lars Forster, der das Rennen auf dem 58. Platz abschloss.

Fazit: Der Trend stimmt

Auch wenn die ganz grossen Resultate in Andorra ausblieben, nimmt Teamchef Ralph Näf viel Positives mit: «Das war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Physis und die Moral stimmen – nun gilt es, das nötige Rennglück für die kommenden Aufgaben wieder auf unsere Seite zu bringen.» Bereits am nächsten Wochenende stehen in Leysin die Schweizer Meisterschaften auf dem Programm.

Resultate XCO WC Pal Arinsal

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