Zwei weitere WM-Medaillen! Monique Halter (Thömus maxon) und ihr Bruder Nicolas Halter (Thömus Akros Youngstars) gewinnen an der Cross-Country-Weltmeisterschaft in Val di Sole jeweils Bronze in der U23-Kategorie. Bei der Elite hingegen blieb die erhoffte Medaille aus – für Alessandra Keller aufgrund eines technischen Defekts besonders bitter.
Was für ein Abschluss einer herausragenden Weltmeisterschaft für Monique und Nicolas Halter: Die beiden Geschwister sichern sich im Cross Country der U23 jeweils die Bronzemedaille. Nach ihrem Goldmedaillengewinn im Short Track (XCC) holen sie sich damit bereits ihre zweite Medaille an dieser Weltmeisterschaft. Zwei Geschwister, zwei Goldmedaillen im Short Track und nun zwei Bronzemedaillen im Cross Country – eine aussergewöhnliche Bilanz und die Krönung einer grossartigen Weltmeisterschaft.
Alessandra Keller: chancenlos nach technischem Problem
Mit grossen Ambitionen war Alessandra Keller ins Cross-Country-Rennen gestartet. Nach dem Pech im XCC wollte die letztjährige XCC-Weltmeisterin ihre zweite Chance in Val di Sole unbedingt nutzen. Der Start gelang perfekt – doch bereits in der ersten Abfahrt folgte der Rückschlag.
Ein technisches Problem mit der Kette zwang Keller zu einem Stopp und warf sie weit zurück. Die Schweizerin bewies jedoch einmal mehr grossen Kampfgeist: Statt aufzugeben, kämpfte sie sich Position um Position zurück und war wieder auf dem Weg in Richtung Top 10. Doch Keller musste zwei weitere Male in der Techzone anhalten.
Damit war der Traum von einem Spitzenresultat endgültig vorbei. Für Keller eine riesige Enttäuschung: «Das Rennen war ein Desaster. Meine physische Leistung war wirklich gut. Ich hatte einen super Start. Doch die Stops in der Techzone machten alles zunichte. Rang 13, das spielt gar keine Rolle. Ich kam für eine Medaille und bin wirklich sehr, sehr enttäuscht.»
Flückiger kämpft, aber findet nicht zur Bestform
Bei den Männern war Mathias Flückiger mit Hoffnungen auf ein Spitzenresultat und mit Aussenseiterchancen an den Start gegangen. Der Berner fand zunächst gut ins Rennen und lag früh innerhalb der Top 10.
Im weiteren Rennverlauf gelang es Flückiger jedoch nicht, sich weiter nach vorne zu arbeiten. Im letzten Renndrittel verlor er zunehmend Terrain und musste schliesslich mit Rang 20 vorliebnehmen. Ein Resultat, das deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Auch für Vital Albin verlief das WM-Rennen nicht nach Wunsch. Der Bündner fand nicht zu seinem gewohnten Leistungsvermögen und konnte seine Erwartungen an diesem Tag nicht erfüllen. Am Ende klassierte sich Albin auf Rang 41.

