Das Team Thömus maxon überzeugte bei der Premiere der nationalen Titelkämpfe in der Disziplin Gravel mit einem historischen Sieg! Lars Forster gewann am Samstag die erste Schweizer Meisterschaft der Geschichte im Sprint einer Fünfergruppe. Vital Albin und Monique Halter verpassen das Podest beim Gravel Festival Bern als Vierte nur knapp.
Forster schreibt Schweizer Radsportgeschichte. In einem packenden Rennen bei den ersten Schweizer Meisterschaften im Gravel setzt sich der Mountainbike-Spezialist im Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe nach 60 Kilometern und mehr als 1000 Höhemetern durch und sichert sich das erste Schweizermeistertrikot in dieser Disziplin. Mit Vital Albin und Monique Halter, die beide den hervorragenden vierten Rang erreichen, unterstreicht das Team seine Stärke auch bei der Premiere der Gravel-Titelkämpfe.
Lars Forster sprintet zum historischen Titel
Die erste Gravel-Schweizermeisterschaft verlangte den Athleten auf dem anspruchsvollen Parcours durch den Bremgartenwald und den Mäderforst sowie der Passage entlang des Wohlensees alles ab und bot gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten für Attacken und taktische Manöver.
Bei den Männern entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch an der Spitze. Lars Forster liess sich von den zahlreichen Angriffen nicht aus der Ruhe bringen, blieb in der entscheidenden Gruppe und bewahrte sich seine Kräfte für das Finale. Im Zielsprint auf dem vonRoll-Areal spielte der Fahrer des Team Thömus maxon seine Stärke aus und setzte sich souverän gegen seine Konkurrenten durch. Filippo Colombo belegte Rang zwei, Fabio Püntener komplettierte das Podest.
Für Forster ist der Erfolg mehr als ein weiterer Titel in seiner Karriere. Als erster Schweizer Gravel-Meister geht er in die Geschichte ein und darf das Schweizermeistertrikot in der kommenden Saison erstmals in dieser Disziplin tragen. «Ich war schon lange nicht mehr so nervös vor einem Rennen. Dieser geschichtsträchtige Sieg bedeutet mir enorm viel», sagte Forster nach dem Rennen. Besonders freue ihn auch das Vertrauen seines Teams: «Das Team hat auf mich gesetzt und an mich geglaubt.»
Vital Albin knapp neben dem Podest
Auch Vital Albin zeigte bei der historischen Premiere eine starke Leistung. Der Bündner behauptete sich im hochkarätigen Männerfeld und fuhr auf den vierten Rang. Damit verpasste er das Podest nur knapp und komplettierte das hervorragende Teamergebnis in einem Rennen, das von hohem Tempo und zahlreichen Attacken geprägt war.
Monique Halter fährt ebenfalls auf Rang vier
Auch bei den Frauen durfte das Team Thömus maxon über ein Spitzenresultat jubeln: Monique Halter erreichte den vierten Rang und verpasste damit eine Medaille nur knapp. In einem stark besetzten Feld, in dem sich Strassen-, Mountainbike- und Gravel-Spezialistinnen miteinander massen, behauptete sie sich lange in der Spitzengruppe der besten Fahrerinnen. Erst im letzten Anstieg musste sie die drei stärksten Athletinnen ziehen lassen. Der Sieg ging an Lea Huber (ebenfalls auf einem Thömus Bike), die sich im Finale mit einer späten Attacke von ihrer letzten Konkurrentin, Nicole Koller, löste. Hinter Koller sicherte sich Elena Hartmann Rang drei.

