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Podestplätze für Flückiger und Keller in Rivera

Der Saisonauftakt für das Thömus maxon Team ist vollauf geglückt. Mit einem dritten Platz von Mathias Flückiger (Leimiswil) und einem vierten Rang von Alessandra Keller (Ennetbürgen) beim HC-Rennen der ÖKK Bike Revolution in Rivera (TI) reichte es gleich zu zwei Podestplätzen beim ersten Kräftemessen auf heimischem Boden. Vital Albin (Chur) rundete das starke Teamergebnis mit einem sechsten Rang ab. Gleich zwei Erfolge gab es für das Thömus Akros Youngstars Team, welches mit Monique Halter (Herisau) und Loris Hättenschwiler (Uerkheim) beide Rennen der U19-Klasse gewinnen konnte.

Nachdem das Team Thömus maxon am Freitag in Disentis mit einer gelungenen Teampräsentation die Rennsaison 2022 so richtig lanciert hatte, kam es heute Sonntag zum ersten grossen internationen Rennen für das Team von Ralph Näf. Beim HC-Rennen der ÖKK Bike Revolution in Rivera (IT) trat Thömus maxon zum ersten Mal im 2022 in Vollbesetzung an.

Starker Einstieg für Flückiger

Für Mathias Flückiger, die Weltnummer 1, war es gar das erste Rennen nach mehr als einem halben Jahr. Der Oberaargauer startet ruhig und zurückhaltend. Er konnte in der zweiten von sieben Runden die Lücke zur Spitze schliessen. Anschliessend dominierte der amtierende Schweizer Meister von der Spitze das Tempo, gefolgt von den beiden BMC-Fahrern Filippo Colombo (Sui) und Titouan Carod (Fra). Eingangs der zweitletzten Runde versuchte Flückiger mutig seine beiden Konkurrenten abzuschütteln, musst allerdings nach einem Konterangriff Colombo ziehen lassen. Im letzten Umgang schwanden die Kräfte Flückigers ein wenig und auch Carod schob sich noch vor Flückiger.

Mit dem dritten Platz zum Auftakt zeigte sich der letztjährige Gesamtweltcupsieger allerdings zufrieden: «Das Rennen war sicherlich noch nicht perfekt. Ich muss mich erstmals an den Rennrhythmus gewöhnen. Aber ich kann viele gute Sachen mitnehmen.» Flückiger zeigte sich als fairer Drittplatzierter und zeigte seinen Respekt vor Colombo und Carod: «Der dritten Platz passt, denn die zwei anderen waren stärker. Ich mag es Filippo sehr gönnen, dass er sein Heimrennen gewinnen konnte.»

Kämpferische Leistung von Alessandra Keller belohnt

Auch für Alessandra Keller endete das erste Rennen auf Schweizer Boden mit einem Podestplatz. Die ehemalige U19- und U23-Weltmeisterin ging in einer enorm schnellen Startphase bewusst ihr eigenes Tempo. Die 26-Jährige konnte im Laufe des Rennens ihren Rhythmus finden und zeigte sich so mit ihrem vierten Platz zufrieden: «Ich habe mich heute nicht optimal gefühlt. Die ersten beiden Runde musste ich extrem leiden. Doch hinten raus wurde mein Gefühl immer besser und einige Plätze gutmachen. Heute war nicht der perfekte Tag . Aber ich weiss, dass meine Form gut ist und ich vorne mitmischen kann. Deshalb freue ich mich sehr auf den Weltcupstart in zwei Wochen in Brasilien.» Das Rennen wurde von der letztjährigen Gesamtweltcupsiegerin Loana Lecomte (Fra) überlegen gewonnen.

Albin stark, Wiedmann im Pech und Youngstars überragend

Ein starkes Rennen zeigte auch der Bündner Vital Albin. Bis zur Rennhälfte lag er mit Colombo, Carod und Flückiger an der Spitze. Anschliessend musste Albin seinem hohen Tempo ein wenig Tribut zollen und fiel leicht zurück. Am Ende klassierte er sich auf dem starken sechsten Platz. Pech dafür hatte Luke Wiedmann (Bellach), welcher gleich zweimal einen platten Reifen zu beklagen hatte. Dadurch reichte es nur zu Rang 39.

Überragend waren dagegen die Leistungen des Nachwuchsteams Thömus Akros Youngstars, welches gleich beide Junior-Series-Rennen der U19-Klasse gewinnen konnte. Monique Halter siegte bei den U19-Frauen überlegen. Loris Hättenschwiler, der letztjährige U17-Swiss-Champion, holte sich seinen ersten U19-Sieg mit zwanzig Sekunden Vorsprung.

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