Alessandra Keller zeigte beim Cross-Country-Weltcup in Nové Město na Moravě eine eindrückliche Leistung und fuhr nach einer grossen Aufholjagd auf Rang fünf. Auch Mathias Flückiger überzeugte mit einer starken Aufholjagd und belegte schlussendlich einen soliden zwölften Rang.
Nach dem Sturz im Short Track vom Freitag musste Keller das Rennen aus der vierten Startreihe in Angriff nehmen. Die Nidwaldnerin zeigte auf dem schnellen und staubigen Kurs jedoch ein taktisch kluges Rennen und arbeitete sich Runde für Runde nach vorne.
In der Schlussphase mischte Keller sogar im Kampf um die Podestplätze mit und überquerte die Ziellinie nach einem starken Sprint als Fünfte.
„Die Stimmung entlang der Strecke war einmal mehr unglaublich. Die natürlichen Trails und technischen Passagen hier in Nové Město machen dieses Rennen jedes Jahr zu etwas Besonderem. Mit meiner heutigen Leistung bin ich sehr zufrieden. So kann es weitergehen“, erklärte die Schweizer Meisterin im Ziel.
Der Sieg ging an Laura Stigger (AUT) vor Jenny Rissveds (SWE) und Sina Frei (SUI).
Flückiger knapp ausserhalb der Top 10
Auch Mathias Flückiger zeigte im Rennen der Männer eine starke Leistung. Nach einem Start aus den hinteren Regionen des Feldes arbeitete sich der Berner rasch nach vorne und überzeugte mit hohem Tempo auf den technisch anspruchsvollen Abschnitten.
Ein Defekt in der ersten Rennhälfte kostete zusätzlich Zeit und verhinderte vermutlich ein noch besseres Resultat. Dennoch klassierte sich Flückiger nach einer beherzten Fahrt auf dem starken zwölften Schlussrang.
„Ich hatte ein sehr gutes Gefühl und bin wohl eines meiner besten Rennen hier in Nové Město gefahren. Nach der überstandenen Erkältung stimmt mich dieses Resultat sehr positiv für Leogang, das zu meinen Lieblingsrennen zählt“, sagte Flückiger nach dem Rennen.
Für Lars Forster resultierte Rang 22. Der Ostschweizer beklagte schwere Beine. Vital Albin zeigte zunächst ebenfalls ein starkes Rennen in der erweiterten Spitzengruppe, wurde in der dritten Runde jedoch durch einen Defekt zurückgeworfen und beendete das Rennen auf Rang 60.
Das Rennen der Männer gewann Tom Pidcock (GBR) vor Luca Martin (FRA) und Filippo Colombo (SUI).

